Anekdötchen
 DIE STIMME VON DER RÜCKBANK
Ein Anekdötchen zum Ferienbeginn

Die Stimme von der Rückbank, das ist echt irre,
macht alle Erwachsenen irgendwann kirre!
Dabei sind wir doch ganz normal,
bloß die Großen finden`s eine Qual!

Wenn wir z.B. in den Urlaub fahrn,
fängts für die Eltern schon früh an:
Im Rückspiegel noch die Haustür in Sicht:
Ertönts von hinten: "Ich muß Pipi, Du nicht?!"

Schnauf, na gut, nochmal rechts ran,
dann können wir endlich los fahrn!
Kaum sind wir ums Carré,
knurrt der Kleinen Magen: "Ich hab Hunger!"- oh je!

Die Rückbank sieht wie ein Schlachtfeld aus:
Die nächste Aktion ist schon in vollem Lauf:
"Ich hab Durst, möchte was trinken!"
Dabei sie wild aus dem Fenster winken!

Schon setzt die Langeweile ein,
die Geschwister machen nur noch Blödelein!
Zu viel getobt, Papa platzt der Kragen: echt!
Doch bevor er schimpfen kann :"Mir ist schlecht!"

Wir sind noch nicht ganz auf der Autobahn,
da fangen die Kleinen schon das Schnarchen an!
Mit ganz viel Glück haben wir`s doch geschafft:
Der Urlaub uns schon entgegen lacht!

Die Großen fangen an sich zu entspannen,
die Landschaft draußen hält uns in ihrem Bann gefangen,
und bevor die Großen wissen, wie es um sie geschah:
ein leises Flüstern: "Sind wir schon da??!?"





© Countrygirl Jessy/ Jessy Spring




Das Radio

 
Wie entstand eigentlich das Radio?
Nun, ich sags Euch zu Anfang mal so:
Das Wort „Radio“ ist- oh welche Qual-
lateinisch und bedeutet: „Strahl“.

Es sind unsichtbare Wellen,
die übers Radio hin- und her schwellen,
kreuz und quer, zurück und vor
bis hinauf in Euer Ohr!

Früher machten so einige Leute
Experimente mit Strom und das nutzen wir heute!
Zunächst brauchten Sie noch Draht, später keinen,
es war ein Mann namens Hertz möchte man meinen,
der mit speziellen Sendeanlagen,
konnte Sprache und Musik übertragen.

Es gab eine Zeit, als Uroma und Uropa noch klein waren,
da musste man ein Radio noch bei der Post beantragen.
Man bekam eine tolle Urkunde
und durfte nun lauschen zur vollen Stunde,
einem recht kleinen Programm,
mit wenig Musik und ohne Tamm-Tamm.

Erst nach dem Krieg, also viel viel später,
so erzählten einst die Väter,
kam ein wenig Spaß und Unterhaltung dazu,
die Popmusik holte auf im Nu!

Neben jeder Menge Stadtradios,
die Neues aus der Umgebung senden bloß,
zog nun einer Euer großes Los:
ich möchte Euch nicht vorenthalten,
das erste Kinderradio namens „Teddy“ einzuschalten.

Doch da wir ja selber bestimmen, was wir wo und wann hören wollen,
ist es das, was wir hier in dieser AG machen sollen:
Wir gestalten unser eigenes Programm
Und hören es uns, zeitgemäß, gemeinsam im Internet an!!!

http://www.laut.fm/kinderradio-countrygirl


© Countrygirl Jessy/ Jessy Spring



Der Osterhasen-Nasenkuß...


Wer kennt es nicht, zur Osterzeit?!

Die eigenen vier Wände werden dekoriert, Krokusse und Narzissen blühen, wir stellen Tulpen und Osterzweige in die Vasen, Fensterbilder werden gebastelt und Eier bunt bemalt oder eingefärbt, wobei man noch Tage später die Farbspuren unter den Fingernägeln erkennen kann... 

Die größte Aufregung bringt allerdings die Nacht mit sich, in der der Osterhase kommt!

Haben Mama und Papa denn auch ein Fenster auf Kipp gelassen? Oder die Terassentür angelehnt, damit der Osterhase auch hereinkommen kann?! 
Denn wenn das Wetter schlecht ist, versteckt der Osterhase gerne seine kleinen Überraschungen im Haus! 
Spannend wird es dann bei der Auswahl der Verstecke, denn der Osterhase kennt sich ja nicht so gut in Eurem Heim aus wie Ihr! Und dann muß er manchmal mitten in seiner Bewegung innehalten, weil er glaubt, Ihr seid aufgewacht und schaut ihn direkt an, aber meist bewegt ihr Euch bloß im Schlaf, selbst wenn Ihr plötzlich aufrecht sitzt!
Besonders ungünstig sind auch knarrende Dielen, denn auch wenn der Osterhase Fell an seinen Pfötchen hat, so kann man doch hier und da einen "Hoppler" hören! Auf Samtpfoten bewegt sich nur der Stubentiger, der als treuer Begleiter an der Seite des Osterhasen mit durchs Haus stapft, jedes Versteck mit inspiziert und Acht gibt, daß am Ostermorgen wirklich Alles gefunden wird, auch wenn die Mietze so manches Mitbringsel vom Osterhasen so toll findet, daß sie am Liebsten selber damit spielen würde!

Die schwierigste aller Hürden ist für den Osterhasen aber immer die, Euch Kinderchen einen feucht-nassen Hasenkuss aufs Näschen zu drücken, ohne daß Ihr es merkt. Denn der Osterhase hat Euch ja alle furchtbar lieb!!! Ohne Küsschen, zieht er nicht weiter, denn das bringt Euch und ihm ganz viel Glück!

Glaubt Ihr das etwa nicht?!
Nun, dann schaut morgens nach dem Aufwachen, also bevor Ihr Euch auf die "Heiß-Kalt"- Suche nach den Osternestern macht, einmal genau auf Euer Kopfkissen:

bestimmt findet Ihr dort ein klein wenig Fell, welches der Osterhase verloren hat!*


 
 
*An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an alle vierbeinigen Familienmitglieder für die freundliche Unterstützung!


Am Abend vor Nikolaus...
 
Papa, Mama und die Kinder sitzen in einer Runde im Schneidersitz auf dem Boden. Jeder hat seine Stiefel, vor sich stehen, einen bunten Lappen zur Hand und die Schuhcreme darf freilich auch nicht fehlen!

Beide Stiefel werden blitzeblank geputzt und der sauberste wird dann vor die Tür gestellt, in der Hoffnung, Nikolaus füllt ihn mit Äpfeln, Nüssen und süßem Allerlei!

Während des eifrigen Putzens werden den Kleinen Geschichten über den Nikolaus erzählt. Papa kommt mit einem Erlebnis aus seiner Kindheit, die Kleinen lauschen mit offenen Mündern und funkelnden Äuglein.

Mit ihrem Blick hängen sie wie gebannt an Papas Lippen:

"Ich war nicht immer so brav, wie man sein sollte! Auch mein kleiner Freund nicht! Deswegen beschlossen wir, uns für den "Notfall" zu rüsten! Wir dachten, wenn Knecht Ruprecht uns in seinen Sack steckt, dann brauchen wir etwas, um uns zu befreien! Gesagt, getan: wir rüsteten uns mit Taschenlampen - gegen die Dunkelheit im Sack - und Scheren, um uns den Weg aus dem Sack frei schneiden zu können! Und das war auch gut so! Denn, wie bereits befürchtet, wurden wir tatsächlich in den großen Jutesack von Knecht Ruprecht gesteckt, denn der Nikolaus fand, eine Rute alleine würde uns kleinen Lümmeln wohl kaum genügen! Blitzschnell griffen wir in unsere Hosentaschen und zückten Taschenlampe und Schere!!  In Windeseile machten wir uns an die Arbeit und schnitten und schnitten, was das Zeug hielt, denn Ruprecht hatte sich schon wieder in Bewegung gesetzt, seine Ketten rasselten und wir schaukelten in seinem Sack.... Doch wir konnten entkommen, rannten in die Küche und schlossen uns ein! So lange, bis wir sicher sein konnten, daß Nikolaus und Ruprecht zu anderen Kinder weitergezogen waren...."

Die Stiefel waren in der Zwischenzeit auf Hochglanz geschrubbt worden und einer von jedem wurde vor die Haustür gestellt!

Es war nun Schlafenszeit, nach dem Zähneputzen, beim zu Bett gehen war der Kleinste (5 Jahre) aber so aufgeregt, daß er bat:

"Papa, darf ich bitte eine Taschenlampe und eine Schere neben mein Bett legen?! Wenn ich die Ketten rasseln höre... Ich glaub, ich war nämlich auch nicht so lieb in letzter Zeit!" 


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